Digitale Souveränität in der Praxis

Von digitaler Abhängigkeit zu echter Handlungsfreiheit.

Erfahren Sie, wie Unternehmen kritische Abhängigkeiten erkennen, Alternativen bewerten und ihre IT schrittweise souveräner gestalten.

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Beispiele

Praxisbeispiele nach Themenbereich

So ein Wandel passiert nicht über Nacht. Jedes Beispiel zeigt den realistischen Weg über mehrere Monate, Phase für Phase — mit „Schritt-für-Schritt-Weg ansehen" aufklappbar. Nach Themenbereich filterbar.

Microsoft-Alternativen

Microsoft-Abhängigkeit reduzieren

Ein mittelständisches Unternehmen möchte seine Abhängigkeit von Microsoft 365 verringern und sensible Daten stärker kontrollieren.

Transparentere Datenflüsse Vorbereitete Exit-Strategie Schrittweise Migration
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  1. 1
    Monat 1–2

    Bestandsaufnahme

    Welche Daten, Prozesse und Lizenzen hängen tatsächlich an Microsoft 365 — und wie kritisch ist das jeweils?

  2. 2
    Monat 3–4

    Kritikalität bewerten

    Unkritische Anwendungen werden von sensiblen Kernprozessen getrennt, die besondere Sorgfalt brauchen.

  3. 3
    Monat 5–7

    Pilotbereich migrieren

    Eine Abteilung testet Alternativen im echten Betrieb, Erfahrungen fließen in den weiteren Plan ein.

  4. 4
    Monat 8–11

    Schrittweiser Rollout

    Weitere Bereiche folgen nacheinander, begleitet von Schulungen und klar kommunizierten Zeitfenstern.

  5. 5
    ab Monat 12

    Exit-Strategie dokumentieren

    Verträge, Rückfalloptionen und Wechselmöglichkeiten sind belastbar und wiederholbar hinterlegt.

Ähnliches Vorhaben besprechen
Cloud

Europäische Cloud-Strategie entwickeln

Geschäftskritische Anwendungen werden hinsichtlich Standort, Schutzbedarf und Wechselmöglichkeit systematisch geprüft.

Klare Datenstandorte Bewertete Alternativen Vertraglich abgesichert
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  1. 1
    Monat 1–2

    Anwendungslandkarte erstellen

    Welche Systeme sind geschäftskritisch, wo liegen ihre Daten heute tatsächlich?

  2. 2
    Monat 2–4

    Schutzbedarf klassifizieren

    Je Anwendung werden Sensibilität, Regulatorik und Verfügbarkeitsanforderungen bewertet.

  3. 3
    Monat 4–6

    Anbieter vergleichen

    Europäische Alternativen werden technisch, rechtlich und wirtschaftlich geprüft.

  4. 4
    Monat 6–10

    Pilotmigration

    Eine unkritische Anwendung wechselt zuerst, Betriebserfahrungen fließen in den Plan ein.

  5. 5
    Monat 10–14

    Roll-out & Verträge absichern

    Weitere Systeme folgen, SLAs und Exit-Klauseln werden vertraglich fixiert.

Ähnliches Vorhaben besprechen
DORA & Compliance

DORA-Anforderungen strukturiert umsetzen

Ein reguliertes Unternehmen ordnet Dienstleister, Risiken, Verantwortlichkeiten und Notfallprozesse neu.

Dienstleisterregister Risikobewertung Notfallprozesse definiert
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  1. 1
    Monat 1

    Betroffenheit klären

    Welche Prozesse, Systeme und Dienstleister fallen überhaupt unter DORA?

  2. 2
    Monat 2–3

    Dienstleisterregister aufbauen

    Alle IKT-Dienstleister werden systematisch erfasst und dokumentiert.

  3. 3
    Monat 3–5

    Risikobewertung durchführen

    Kritikalität und Konzentrationsrisiken je Dienstleister werden bewertet.

  4. 4
    Monat 5–7

    Notfallprozesse definieren

    Reaktions- und Wiederanlaufpläne werden ausgearbeitet und praktisch getestet.

  5. 5
    Monat 7–9

    Nachweisfähigkeit sicherstellen

    Dokumentation wird prüfungsfest für Aufsicht und interne Revision aufbereitet.

Ähnliches Vorhaben besprechen
Open Source

Open-Source-Basis für die Produktentwicklung

Ein Softwareunternehmen prüft, welche Kernsysteme auf offenen Standards laufen können, ohne den professionellen Betrieb zu gefährden.

Weniger Lizenzbindung Dokumentierter Support-Pfad Interne Kompetenz aufgebaut
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  1. 1
    Monat 1–2

    Kernsysteme identifizieren

    Welche Komponenten eignen sich technisch und wirtschaftlich für offene Standards?

  2. 2
    Monat 2–4

    Lizenz- und Supportmodell prüfen

    Wie wird der professionelle Betrieb langfristig abgesichert — intern oder mit Partnern?

  3. 3
    Monat 4–7

    Prototyp aufbauen

    Ein Kernsystem wird testweise auf offener Basis umgesetzt und im Betrieb erprobt.

  4. 4
    Monat 7–10

    Interne Kompetenz aufbauen

    Team wird geschult, Betriebs- und Wartungsprozesse werden dokumentiert.

  5. 5
    ab Monat 10

    Produktivsetzung

    Proprietäre Komponenten werden schrittweise im Echtbetrieb abgelöst.

Ähnliches Vorhaben besprechen
Cybersecurity

Sicherheitsarchitektur unabhängig aufstellen

Ein Unternehmen reduziert die Bündelung sicherheitskritischer Funktionen bei einem einzelnen Anbieter und schafft nachvollziehbare Kontrollpunkte.

Getrennte Kontrollebenen Nachvollziehbare Prozesse Reaktionsfähigkeit erhöht
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  1. 1
    Monat 1–2

    Abhängigkeiten kartieren

    Wo bündeln sich sicherheitskritische Funktionen aktuell bei einem einzelnen Anbieter?

  2. 2
    Monat 2–4

    Kontrollebenen trennen

    Identity, Monitoring und Backup werden konzeptionell voneinander entkoppelt.

  3. 3
    Monat 4–6

    Ergänzende Lösungen einführen

    Erste unabhängige Kontrollpunkte werden in einem Pilotbereich eingeführt.

  4. 4
    Monat 6–9

    Prozesse & Monitoring ausrollen

    Reaktionsfähigkeit wird team- und toolübergreifend etabliert.

  5. 5
    ab Monat 9

    Regelmäßig testen

    Notfallübungen und Audits sichern die neue Architektur dauerhaft ab.

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KI

KI-Einsatz ohne Kontrollverlust

Ein Unternehmen legt fest, welche Daten in KI-Systeme einfließen dürfen und wie Modelle nachvollziehbar und wechselbar bleiben.

Datenklassifizierung Anbieterunabhängige Prompts Nachvollziehbare Nutzung
Schritt-für-Schritt-Weg ansehen
  1. 1
    Monat 1

    Nutzung erfassen

    Welche KI-Tools sind bereits im Einsatz, welche Daten fließen tatsächlich hinein?

  2. 2
    Monat 1–2

    Datenklassifizierung

    Es wird festgelegt, welche Datenarten überhaupt in KI-Systeme gelangen dürfen.

  3. 3
    Monat 2–4

    Leitplanken definieren

    Richtlinien für Nutzung, Prompts und Freigaben werden erarbeitet.

  4. 4
    Monat 4–6

    Pilotanwendung begleiten

    Ein Team testet anbieterunabhängige Prompts und Kontrollmechanismen im Alltag.

  5. 5
    ab Monat 6

    Unternehmensweit ausrollen

    Schulung, Monitoring und Nachvollziehbarkeit werden zum verbindlichen Standard.

Ähnliches Vorhaben besprechen
Kommunikation

Alternative zu Teams und Outlook einführen

Ein Team führt sichere, europäische Kommunikations- und Dateiaustausch-Werkzeuge ein und behält dabei die Nutzerakzeptanz im Blick.

Pilotgruppe getestet Schulung inklusive Schrittweiser Rollout
Schritt-für-Schritt-Weg ansehen
  1. 1
    Monat 1

    Anforderungen klären

    Welche Funktionen aus Teams und Outlook werden im Alltag wirklich täglich gebraucht?

  2. 2
    Monat 1–2

    Alternativen testen

    Zwei bis drei europäische Tools werden in einer Sandbox-Umgebung verglichen.

  3. 3
    Monat 2–3

    Pilotgruppe startet

    Ein Team arbeitet parallel im echten Alltag mit der Alternative und sammelt Erfahrungen.

  4. 4
    Monat 3–5

    Schulung & Feinschliff

    Feedback fließt ein, Akzeptanz und Arbeitsprozesse werden nachgeschärft.

  5. 5
    Monat 5–7

    Schrittweiser Rollout

    Abteilung für Abteilung wechselt, das Altsystem läuft kontrolliert aus.

Ähnliches Vorhaben besprechen
Datenhoheit

Datenhoheit über Kundendaten zurückgewinnen

Ein Dienstleister bringt verstreute Kundendaten in eine kontrollierte, dokumentierte Struktur mit klaren Zugriffsregeln.

Datenkarte erstellt Zugriffsregeln definiert Löschkonzept eingeführt
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  1. 1
    Monat 1–2

    Datenkarte erstellen

    Wo liegen Kundendaten aktuell, in welchen Systemen, bei welchen Dienstleistern?

  2. 2
    Monat 2–3

    Zugriffsregeln definieren

    Ein Rollen- und Berechtigungskonzept legt fest, wer worauf zugreifen darf.

  3. 3
    Monat 3–5

    Konsolidierung

    Verstreute Datentöpfe werden in eine kontrollierte, dokumentierte Struktur überführt.

  4. 4
    Monat 5–7

    Löschkonzept einführen

    Aufbewahrungsfristen und Löschroutinen werden verbindlich geregelt und automatisiert.

  5. 5
    ab Monat 7

    Kontrolle etablieren

    Regelmäßige Audits sichern die zurückgewonnene Datenhoheit dauerhaft ab.

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